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Aus der wissenschaftlichen Forschung

 

Magnet kuriert kaputten Knorpel

17. Oktober 2007 , Salzburger Nachrichten

Ein elektromagnetisches Feld greift in die atomare Struktur des Körpers ein und kann leichte Knorpelschäden kurieren und sogar Knochen zum Wachsen bringen.

Es soll eine Methode sein, um Knieprobleme, Bandscheibenschmerzen oder den Tennisarm loszuwerden. Oder zumindest die damit verbundenen Schmerzen zu lindern. Das meint Reinhard Weinstabl, Wiener Sporttraumatologe und Unfallchirurg, der mit dieser neuen, unblutigen Methode seine Patienten erfolgreich behandelt.

Mitentwickelt wurde das Gerät für die so genannte „MBST Kernspinresonanz-Therapie“ von Atomphysikern des deutschen Ludwig-Boltzmann-Institutes. Das Prinzip ist bekannt, die Anwendung neu: Behandelt wird mit ähnlichen Impulsen wie bei einem Kernspin- oder Magnetresonanztomographen. Nur dass hier keine Bilder für eine Diagnose gemacht werden. Die Protonen in den Atomen des Knochens beziehungsweise des Knorpels werden mit Energie angereichert, magnetisiert. Das dabei verwendete Energiefeld entspricht annähernd dem elektromagnetischen Feld der Erde und wird daher von den Zellen als „natürlich“ angesehen. Sie reagieren darauf mit Regeneration und Wachstum.

Aus diesem Grund können leichte Schäden an Knochen und vor allem an den schlecht zu behandelnden abgenützten Knorpeln auskuriert werden. Bei schwereren Schäden ist zumindest eine Schmerzbeseitigung und damit die Verbesserung der Lebensqualität möglich. Auch bei Osteoporose-Patienten, die schon brüchige Knochen haben, scheint die Behandlungsmethode wirksam zu sein. Nach Behandlungen wurden höhere Knochendichten festgestellt.

Der Effekt ist verblüffend. Die Behandlung dauert fünf bis neun Stunden, täglich eine. Die Kosten betragen zwischen 700 und 1000 Euro und sind privat zu bezahlen.

Die „MBST Kernspinresonanz-Therapie“ kann bei Arthrose aller Gelenke, degenerativen Wirbel säulenerkrankungen, Meniskus beschwerden, Sportverletzungen, Beschwerden des Bandapparates, Sehnenansatzbeschwerden und Osteoporose angewendet werden. Möglich ist ihr Einsatz auch bei Durchblutungsstörungen des Knochens und Knochenmarködemen.

In Österreich gibt es einige Anbieter dieser Behandlung, unter anderem die Pensionsversicherungsanstalt Saalfelden und die Praxis Dr. Wolfgang Kimbacher in Maria Alm.

Barbara MORAWEC

 

 

 

SPIEGEL: Heilung ohne Narben Ausgabe 4/2007

Thomas Braun und Kollegen vom Max-Planck-Institut in Bad Nauheim haben bei Experimenten mit Wassermolchen festgestellt, dass deren Herzen sich nach Verletzungen selbst regenerieren. Das zerstörte Herzgewebe werde anders als bei Säugetieren nicht einmal von Narbengewebe durchsetzt. „Stattdessen passiere etwas Merkwürdiges: Die Zellen vergessen, dass sie Herzmuskelzellen sind und gehen in ihrer Entwicklung einige Schritte zurück. Das führt dazu, dass sie sich teilen und neue Herzmuskelzellen bilden können. ,Dedifferenzieren und danach redifferenzieren’ nennen die Forscher das. ... Doch was den Heilungsverlauf einleitet, wie die Zellen miteinander kommunizieren und woher sie eigentlich wissen, in was sie sich verwandeln müssen – all das wissen die Forscher nicht.“

  • Dabei hat das Robert O. Becker das bei seinem Untersuchungen mit Fröschen und Salamandern bereits in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckt.  Und Mohamed Khalifas Arbeit beruht auf den gleichen Grundlagen.
  • Selbstheilungskräfte
  • Mohamed Khalifa sagt: Der Körper heilt sich selbst, ich bereite nur vor. Er aktiviert die Selbstheilungskräfte. Mit den Selbstheilungskräften beschäftigt sich in den vergangenen Jahren auch immer stärker auch die herkömmliche wissenschaftliche Forschung

     

    Welt der Wunder 2/2007

    Am Baylor College of Medicine in Houston operiert Bruce Mosley seine Arthrosepatienten nur scheinbar. Eine kleiner Schnitt, der sofort wieder zugenäht wird. Das Ergebnis: Seine Patienten waren so schmerzfrei du beweglich wie nach einer fachgerechten Knie-Operation.  Die neue Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie (sie untersucht die Wechselwirkungen zwischen Gehirn, Psyche und biologischen Körperfunktionen) hat herausgefunden, dass letztlich fast immer die Selbstheilungskräfte ausschlaggebend für die Heilung sind. „Wir gehen davon aus, dass sich 80 Prozent aller Erkrankungen und Beschwerden mit körpereigenen Heilkräften  behandeln oder sogar vollständig beheben lassen“, sagt Wolfram Schüttel, ehemaliger Leiter der Klinik für Psychosomatik an der Universität Marburg.

     

    Auch Professor Charles Kowalski von der Universität Michigan spricht von einem neuen medizinischen Denken: Bisher ging man davon aus, dass der Wirkstoff eines Medikaments im Körper des  Patienten einen Heilprozess startet und zum Erfolg führt. „Die Placebos zeigen uns, dass selbst hochwirksame Medikamente oft nur Auslöser eines Heilprozesses sind, den der Körper selbst steuert.“ Und die Erkrankungen, bei denen diese placebogelenkte Selbstheilung nachgewiesen wurde, lesen sich wie die Top-Ten-Beschwerdeliste aus deutschen Wartezimmern: Schmerzerkrankungen aller Art von Migräne bis Zahn- und Gelenkschmerzen, Autoimmunerkrankungen von Allergien bis Gelenkentzündungen, Bluthochdruck, Diabetes und so weiter.

    Der Neurologe Oliver Sacks sagt sogar : „Jeder hat das Talent zur Selbstheilung.“

    Es gibt neben den inneren mentalen Zugängen zu Selbstheilungsprozessen unseres Körpers auch äußere Impulsgeber, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren: das Handauflegen des Schamanen oder das 300 Jahre alte Wissen um die Akupressurpunkte aus der Traditionellen Chinesischen Medizin.

    Therapeut und Patient so die Forscher, verbünden sich in ihrem Bemühen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 

    Glaubte man bisher auch, der Placebo-Effekt trete nur ein, wenn die Patienten nicht wissen, dass sie ein Placebo bekommen, so geht Jeffrey Koch, Internist mit Praxis in Oklahoma City, den anderen Weg. Er sagt den Patienten deutlich, dass sie ein Placebo und kein Medikament erhalten. Er sagt ihnen aber auch, dass das Placebo bei den meisten Patienten funktioniert. Und tatsächlich klappt das dann auch in 60 Prozent der Fälle.

    Das Bewusstsein hat also eine ungeheure Macht und zeigt: das menschliche Selbstheilungssystem ist sehr mächtig. „Die Apotheke in uns ist vorhanden, nur die Tür ist verschlossen“, sagt der Schamanismus-Experte Roger Walsh von der Universität in Kalifornien. Schamanen gäben dem Patienten durch ihre Rituale lediglich  den Schlüssel in die Hand.

    Die moderne Medizin nutzt dazu Medikamente.

    Mohamed Khalifa den Weg über elektromagnetische Signale.

     

    Glas heilt sich selbst (Welt der Wunder 2/07)

    Wissenschaftler der Cornell-Univesität haben herausgefunden, dass Glas sich selbst regenerieren kann. Ein beschädigtes Glas wird mit einem energiereichen Elektronenstrahl beschossen. Zwei Minuten nach Abschalten des Strahls sind die Schäden fast völlig verschwunden. Die Atomverbände des Glases hatten die angegriffenen Stellen wieder aufgefüllt.

     

    Stammzellen und Selbstheilung (Welt der Wunder 2/07)

    Ein amerikanisches Forscherteam um Piero Anversa fand heraus: Menschliche Stammzellen wandern ins Herz und helfen ihm bei der Regeneration. An der Universität in Michigan hat man bei Ratten entdeckt, dass diese nach Hirnschäden neuronale Stammzellen in die verletzte Hirnregion entsenden. Die wandeln sich dort in Nervenzellen um.

    In Mohamed Khalifas Arbeit werden Bindegewebszellen in anderen Zellarten umgewandelt.