Mohamed Khalifa
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Eine neue Sicht

Heilen statt reparieren

Mohamed Khalifa hat eine völlig andere Sicht von Verletzungen, deren Entstehung und Heilung, als die herkömmliche Medizin. Er sagt: „Wir müssen eine Bewegung behandeln, nicht eine Verletzung.“

Aus Khalifas Sicht muss nicht die Anatomie wieder hergestellt werden (also beispielsweise ein Band zusammengenäht), sondern die reflektorische Funktion des verletzten Gelenks. „Die Funktion gestaltet das Gelenk, erhält es und baut es nach einer Verletzung auch wieder auf“, sagt er. Auf natürliche Weise durch die körpereigenen Selbstheilungskräfte, nicht durch einen Eingriff von außen oder gar Fremdkörper wie Implantate. Die herkömmliche Medizin aber stellt nur die Anatomie wieder her und hofft, dass die Funktion folgt. Das tut sie aber nicht. Vor allem nicht, wenn nicht gleichzeitig auch andere Bedingungen stimmen. In erster Linie die unbedingten Reflexe.

Die spielen schon im Vorfeld einer Verletzung eine entscheidende Rolle.  Eine Verletzung entsteht aus Khalifas Sicht, weil schon vorher bei kleineren, unbeachteten Unfällen die unbedingten Reflexe gestört wurden. Die werden über das Rückenmark gesteuert und gewährleisten eine optimale Bewegung. Sind diese Reflexe gestört, übernehmen die durch das Gehirn gesteuerten bedingten Reflexe ihre Aufgabe, aber eben nicht im gleichen optimalen Maße. Das führt entweder zu Formschwäche oder -schwankungen beim Sportler oder - weil das komplizierte Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke gestört ist - irgendwann zu einer Verletzung.

Die herkömmliche Behandlung der Verletzung (Operation) aber beendet die negative Entwicklung nicht, der Sportler verstrickt sich vielmehr endgültig in einen Teufelskreis. Die unbedingten Reflexe fallen weiterhin aus, das optimale Zusammenspiel der Muskeln und Gelenke ist gestört, der Sportler hat Probleme mit der Koordination und weiß nicht einmal warum oder wie er es ändern kann. Seine Sensoren melden ihm falsche Daten.

Für Khalifa ist die Konsequenz, nicht eine Verletzung zu behandeln, sondern eine Bewegung wieder zu ermöglichen. „Der Arzt behandelt eine Verletzung, ich dagegen aktiviere ein System. Der Arzt behandelt ein Kreuzband, ich behandle das System Knie.“

Khalifa wird bestätigt durch eine Vielzahl von Sportlern. Die Fußball-Bundesliga ist voll von Kickern, die von einer Verletzung in die andere taumeln – und die nicht wissen warum (siehe aktuelle Verletzungen). Khalifa selbst hat aus seiner Sicht der Verletzung eine Behandlungsweise entwickelt, die grundsätzlich zunächst nach dem Ausgangspunkt der akuten Verletzung sucht und die grundsätzlich auch die unbedingten Reflexe wieder herstellt. Dass er dabei selbst schwerste Verletzungen wie Kreuzbandrisse nur durch den Druck seiner Hände, ohne Operation wieder heilt, macht ihn nach außen zwar zum Wunderheiler, doch sind die Vorgänge durch quantenphysikalische Effekte erklärbar. Und sie haben sich tausendfach bewährt, unter anderem bei Sportstars wie  Boris Becker, Franziska van Almsick oder der rumänischen Schwimm-Olympiasiegerin Camelia Potec sowie Showgrößen wie Herbert Grönemeyer und Karl Moik. Vier Wochen vor den Ski-Weltmeisterschaften in Italien war auch der amerikanische Rennläufer Daron Rahlves in Hallein. Er gewann Silber und Bronze in Bormio.

Heilung ist für Khalifa gleichbedeutend mit Wachstum. Er löst dieses Wachstum gezielt und dosiert  durch Druck aus. Seine Hände dienen ihm dabei gleichzeitig als Mess- und Therapieinstrument.  Ein gerissenes Kreuzband zum Beispiel wächst - initiiert durch die über den Druck ausgelösten elektro-magnetischen Signale - wieder aus Bindegewebsmaterial heran und stellt außer der Funktion auch die Anatomie wieder her. Allerdings eine natürlich gewachsene Anatomie.

Bei seiner Arbeit sorgt Khalifa überdies nicht nur dafür, dass die unbedingten Reflexe wieder funktionieren, er stellt auch sicher, dass die Zellen im verletzten Bereich wieder optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Nur dann ist der Heilvorgang abgeschlossen. Ungenügende Versorgung durch den Stoffwechsel geht im Übrigen einer Verletzung meist genauso voraus wie eine Störung der unbedingten Reflexe.

Da der Eingriff ins Körperinnere ausschließlich über elektro-magnetische Signale geschieht, wird bei Khalifas Behandlung nichts zusätzlich zerstört wie durch das Skalpell bei einer Operation.

Die Unterschiede seiner Sichtweise und der Arbeit der herkömmlichen Medizin, speziell der Chirurgie, beschreibt Khalifa in einem Beispiel: „Die Schnittwunde eines Mannes  will partout nicht zusammenwachsen. Der Arzt klammert die Verletzung, er klebt sie, er näht die Wundränder zusammen, aber die Wunde heilt nicht. Erst als der Patient zu einem Internisten geht und der bei ihm Diabetes feststellt, ändert sich das. Der Internist behandelt die Zuckerkrankheit und die Wunde heilt daraufhin – von ganz allein, weil nämlich die regulatorischen Funktionen im Körper wieder in Ordnung gebracht wurden, in dem Fall durch Medikamente. Ich mache das ohne Medikamente. Wird die Grundlage für die Heilung, der Stoffwechsel, außer Acht gelassen, nützt alles Klammern, Kleben und Nähen nichts. Das sind nur Hilfskonstruktionen, eine komplette Heilung ist dadurch nicht möglich.